Sie steht früh auf. Ihre Schicht beginnt um 8 Uhr, doch lieber ist sie ein paar Minuten früher da. Die Lichter werden angemacht. Der Laden erwacht aus seinem Tiefschlaf. Wobei, geschlafen hat er nicht, die Kühltruhen liefen die ganze Nacht und haben Pizza, Pommes und Puten in fester kühler Gefangenschaft gelassen. Kälte ist auch zu dieser Jahreszeit allgegenwärtig, wenn Sabine das Auto aufschließt und ihr der Atem stockt. Manchmal denkt sie laut nach während sie fährt, ob Frau Meier heute wieder um 9:20 Uhr an der Kasse steht, ihre vier Eier kauft und die ein Euro neunundzwanzig Cent abzählt, zittrig ihre kalte Hand rüberreicht und dann noch einen ebenfalls schönen Tag wünscht. Read the rest of this entry »
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Es war mal wieder einer dieser Arbeitstage, die sich solange ziehen, dass man sich in der finsteren Nacht immernoch im Büro lokalisiert. Es ist monoton, dieses Leben. Bisweilen kann man sehr schnell in eine melancholische Phase verfallen und sich fragen, warum macht man das eigentlich alles.
Wenn man stirbt, für was hat man eigentlich gelebt?
Im Endeffekt ist man doch nur ein Niemand auf dieser Welt gewesen, und strebte für sein persönliches Glück. Und dann kommt man immer auf den gleichen Schluss: Das Leben ist eh zu kurz, also muss man irgendwie für sich das Beste draus machen.
Das ist dann ungefähr so, wie wenn man sehnsuchtsvoll in die vor Regentropfen funkelnde, nachtschwarze Scheibe blickt und sein Spiegelbild darin sieht, dass immernoch im Büro sitzt. Und auf einmal befindet man sich wie in einem Zug, und starrt auf die düstere vorbeiziehende Landschaft.
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Woher wissen wir eigentlich, dass die Welt nicht stumm ist. Das wir als Menschen gar nicht reden, sondern uns das alles in Gedanken nur vorstellen. Das der Gegenüber gar nicht eine Stimme von sich gibt wenn er die Lippen zum Sprechen benutzt, sondern sie so formt das unser Verstand daraus eine Botschaft erstellt.
Und dann frägt man sich, wodurch kommen eigentlich Missverständnisse zustande? Demzufolge sind wir selbst dafür verantwortlich was wir hören wollen. Hören ist hierbei das falsche Wort, nennen wir es sich selbst erstellen. Wir erstellen uns selbst eine mögliche Antwort in der Stummen-Kommunikation.
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Okt 27, 2011
1 CommentZugfahren ist…
Zugfahren ist eine Reise in seine Persönlichkeit. Zu seinen Problemen des Alltags. Und irgendwie schafft man es doch, an ein Ende zu kommen. Sei es nur um körperlich auszusteigen, wenn die Geschwindigkeit auf null gekommen ist, wie man selbst, wenn man sich in seinem kleinen Reisedelirium befindet. Kam mir grad so spontan, dass man sich...
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Okt 26, 2011
Kommentare deaktiviertVorwiegend heiter
Habe ich diesen “Sommer” im Juli aus meinem ehemaligen Zimmer in Mosbach fotografiert. Cooler...
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Okt 26, 2011
Kommentare deaktiviertAusmisten
Zuweilen entdeckt man seinen Arbeitsplatz, im herrschenden kreativen Chaos. Ich mag es aber sauber. Der Vormittag wurde also ausgemistet, abgeheftet, ausgedruckt. Und auch die Lesezeichen im Firefox wurden mal wieder unter die Lupe genommen, ich bin da eher ein Messi. Mittlerweile habe ich alles schön komprimiert und bin währenddessen auf den Blog von Cem Basman...
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Okt 25, 2011
1 CommentDer Sinn des Lebens
Im Film “Paycheck” geht es um eine Maschine mit der sich die Zukunft vorraussagen kann. Die zentrale Aussage ist, wenn man Menschen ihre Zukunft sehen lässt, verlieren sie ihre Hoffnung. Das Schicksal existiert nicht mehr und es gibt keine Entscheidungen mehr. Es werden Kriege geführt um Kriege zu verhindern. Da ich gerne über die Vergangenheit...
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Mrz 29, 2011
Kommentare deaktiviertSonnenuntergang
Mosbach, irgendwann im Februar 2011. Auch wenn mich die Blendenflecken im Bild unten rechts etwas stören, so finde ich es doch vom Gesamtbild her einfach wunderbar, alleine schon die warmen Farben und dieses sanfte...
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Mrz 29, 2011
2 CommentsAutobahn
Aufgenommen auf einer Autobahnbrücke in Franfurt – fotografiert mit dem iPhone 4, nachbearbeitet nur mit der myFilm...

